Finlay Storrie gewinnt 3. Etappe, Vic De Smet bleibt Leader!

Finlay Storrie gewinnt 3. Etappe, Vic De Smet bleibt Leader!

Interessante dritte Etappe des 50. Junioren-Mehretappenrennens GP Rüebliland: Die Etappe verlief animiert, versuchten doch mehrere Male Fahrer ihr Glück in einer Flucht. Die Mannschaftstaktik der Spitzenteams freilich ging letztlich auf. Man holte die Ausreisser jeweils ein und am Schluss hatten die Topteams wieder die Nase vorne. Der Brite Finlay Storrie, welcher schon nach dem Prolog das Leadertrikot trug, holte einen weiteren Etappensieg in Affoltern am Albis. Hervorragender Zweiter im Sprint wurde Antoine Salamin von der Schweizer Nationalmannschaft.

Vorerst hielten sich die Fahrer vornehmlich etwas zurück, denn der Rundkurs war recht selektiv. Nach der zweiten Runde des Rundkurses in Affoltern versuchte eine 5er-Spitzengruppe wegzukommen. Gefährlich waren diese im Gesamtklassement nicht vorne platzierten Fahrer kaum und sie wurden denn auch bald vom Feld eingeholt. Schon erfolgsversprechender war in der Folge die Abspaltung einer grösseren Gruppe mit insgesamt 41 Fahrern. Sieben Fahrer nahmen letztlich die letzte Runde gemeinsam an der Spitze in Angriff. Aber auch diese Ausreissergruppe erreichte nur etwas über 20 Sekunden Vorsprung und wurde noch gestellt. Letztlich kamen 26 Fahrer noch für den Sieg in Frage. Der Spanier Diego Lopez aus der Mannschaft Soudal Quick-Step griff kurz vor dem Ziel an. Der später Sieger Finlay Storrie schloss zu ihm auf. Er und weitere Fahrer konterten den Angriff. Im Spurt um den Etappensieg nur knapp schlagen lassen musste sich Antoine Salamin von der Schweizer Nationalmannschaft. Eine tolle Leistung von ihm! Auch der im Gesamtklassement bestplatzierte Schweizer Marwan Karim Barhoumi zeigte sich wiederholt vorne im Rennen und wurde guter 14.

Wie der diesjährige GP Rüebliland aufzeigt, funktioniert bei den Spitzenteams die Mannschaftstaktik schon sehr gut. So war auf der 3. Etappe die führende Mannschaft Soudal Quick-Step oft an der Spitze des Feldes präsent und am Ende waren die Topteams vorne dabei. Dies wiederum verspricht viel Spannung für die vierte und letzte Etappe in Wohlen. 26 Fahrer liegen unter einer Minute hinter dem Führenden. Da kann also noch vieles passieren und zahlreiche Fahrer können sich noch Chancen auf einen Gesamtsieg ausrechnen.