Geschichte

Geschichte des GP Rüebliland


1977 wurde der GP Rüebliland auf Initiative von Radsportbegeisterten zum ersten Mal durchgeführt. Während drei Jahren oblag die Organisation dem Kantonalverband SRB Aargau. Etwelche Schwierigkeiten, vor allem finanzieller Natur, brachte es mit sich, dass drei radsportbegeisterte Leute alles unternahmen um den Anlass nicht sterben zu lassen. So wurde zur Sicherung der Durchführung die IG GP Rüebliland gegründet. Zusammen mit einem ehrenamtlich tätigen Organisationskomitee entwickelte sich das Rennen immer weiter bis auf den heutigen Stand. Seit einigen Jahren zählt der GP Rüebliland zur UCI-Kategorie MJ2.1 und darf als bestbesetztes Junioren-Etappenrennen in Europa bezeichnet werden. Verschiedene ehemalige und heutige Spitzenfahrer haben den GP Rüebliland mit Erfolg absolviert. Denken wir nur an Namen wie Fabian Cancellara, Rebellin, Cunego, die Gebrüder Schleck, Basso, Sinkewitz, Hushovd, Kreuziger, Stybar, Jungels. Aber auch Niki Rütimann, Beat und Markus Zberg, Laurent Dufaux, Oskar Camenzind, Silvan Dillier oder den ehemaligen Spitzenfahrer Jalabert. Die Organisation des GP-Rüebliland ist auf die vielen unentgeltlich arbeitenden Helferinnen und Helfer angewiesen. Das Rennen wird von allen ehrenamtlich getragen und organisiert. Aus diesem Grund freuen wir uns natürlich, wenn am Rennen guter und attraktiver Sport geboten wird. Genau so freuen wir uns natürlich über die vielen persönlichen Anerkennungen und Aufmunterungen.
Der Grand Prix Rüebliland, ist das einzige internationale Junioren-Etappenrennen in der deutschen Schweiz. Anfangs September fährt der Tour-Tross während vier Etappen, innerhalb von drei Tagen, vorwiegend auf den Strassen des Kanton Aargau. Das Fahrerfeld umfasst in der Regel etwa 25 Mannschaften zu je sechs Fahrer. Auf Einladung des ehrenamtlich arbeitenden Organisationskomitees nehmen Nationalmannschaften aus Europa sowie Übersee teil. Zur gezielten Nachwuchsförderung in der Schweiz werden Kantonal- und Regionalmannschaften selektioniert. Das Interesse ausländischer Mannschaften zur Teilnahme ist sehr gross, da die Weltmeisterschaften vor der Türe stehen. Das ermöglicht, dass die stärksten Nachwuchs-Mannschaften spannenden Radrennsport auf den Strassen des Kantons Aargau bieten können.